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~° Autorin Ria Godlowski °~
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Märchenerzählung
Ria Godlowski
Engelsdorfer Verlag
ISDN: 3938288957
Das Buch ist direkt erhältlich:
Über die Autorin - www.riago.de
(Auf Wunsch ist das Werk auch mit persönlicher Widmung von der Autorin beziehbar).
Desweiteren ist es über den Engelsdorfer-Verlag sowie über Amazon.de erhältlich!
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Leseprobe:
Als Samyra in ein Land kam, wo kaum noch Leben war, bekam sie etwas Angst. Sie sah Büsche, die am vertrocknen
waren. Braun und gebrochen waren ihre Zweige, gelblich die Erde auf der sie standen. Kein Vogel flog durch die Luft, keine Wolke war am Himmel zu sehen.
"Hoffentlich verirren wir uns hier nicht Balou".
Zärtlich griff Samyra in die Mähne des Pferdes, erhöhte sein Tempo. Trotz der herbstlichen Jahreszeit fing Samyra an zu schwitzen.
Sie hatte das Gefühl als ritt sie in die Unendlichkeit. Nach einiger Zeit sah sie in weiter Ferne einen Brunnen.
"Bitte Balou, führ mich zu dem Brunnen, ich habe grossen Durst und du doch sicherlich auch."
Als verstünde Balou ihre Worte ritt er direkt auf den Brunnen zu. Kurz vor ihrem Ziel entdeckte Samyra, dass ein Rabe auf dem Rand des Brunnens saß. Balou blieb stehen und Samyra ging die letzten Schritte zu Fuß.
Je näher sie zum Brunnen kam, um so unruhiger wurde der Rabe. "Guten Tag Sayra", begrüßte sie der Rabe.
"Wer spricht denn da? Zeige dich Fremder." Samyra schaute sich nach allen Seiten um.
Sie konnte niemanden entecken.
"Ich habe schon sehr lange auf dich gewartet." Samyra schaute mit großen Augen auf den Raben.
"Das kann nicht sein, ein Vogel kann nicht sprechen", sagte sie laut vor sich hin.
"Doch Samyra, ich bin geschickt worden um dich weiter zu führen. Balou würde die Strapazen und die Hitze nicht aushalten. Tränke ihn, dann wird er von alleine den Heimweg antreten."
© Ria Godlowski
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Kommentar / Rezension von Herzpoetin.de:
Dieses bezaubernde Märchen mit dem Titel "Im Tal der ewigen Weiten" von der Autorin Ria Godlowski ist mit einer Menge polarer Spannung gewürzt und kommt dennoch ganz ohne jegliche gewalttätige Handlungsweise aus. Es ist sehr fliessend und leicht zu verinnerlichen und läßt sich, einmal aufgeschlagen, kaum noch aus der Hand legen, gerade weil es für mein Dafürhalten nicht nur Kindern wundervolle und lehrreiche Inhalte anzubieten hat, sondern auch jedem dafür offenen Erwachsenen.
Ich empfehle daher dieses herrlich unterhaltsame Märchenbuch in jederlei Hinsicht von Herzen gern weiter, damit keinesfalls die interessanten Erfahrungen versäumt zu werden brauchen, die Samyra und ihre feenhaften Freunde während ihrer erkenntnisreichen und schwierigen Abenteuerreise "im Tal der ewigen Weiten" ingesamtermassen zu überstehen haben.
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Drama
Ria Godlowski
Engelsdorfer Verlag
ISDN: 3939144037
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Leseprobe:
Als Sven hatte nur Augen für seine Liebste. Ihre Begeisterung nahm ihn gefangen. Simone schaute sich die Gegend an. Alles erstrahlte in glanzvollem Licht. Sie war von Las Vegas einfach überwältigt. Im Hotel angekommen erwartete Simone eine Überraschung. Nach der herzlichen Begrüßung an der Rezeption bekam sie vom Empfangschef einen Briefumschlag. Verlegen nahm Simone den Brief an sich. Es war kein Absender auf dem Umschlag, stellte Simone fest. Fragend schaute sie ihren Liebsten an. Sven merkte es nicht. Er war gerade damit beschäftigt den Boy zu suchen, der die Koffer
aufs Zimmer bringen sollte. Simone steckte den Brief in die Manteltasche, um ihn später zu esen. Der Boy kam und führte sie in die erste Etage. Vor dem Zimmer mit der Nummer Dreizehn blieb er stehen.
Simone rief entzückt, "Meine Glückszahl, meine Glückszahl und Sven lächelte das Lachen, welches sie so liebte.
"Ich weiß, dass die Dreizehn deine Glückszahl ist, darum habe ich dieses Zimmer für uns bestellt. Freust
du dich darüber, Simone?"
"Ja, ich bin wirklich erstaunt, was du schon alles von mir weißt Liebster." Überglücklich fiel Simone Sven um den Hals. Vergessen war der Brief, der in ihrer Manteltasche noch ungeöffnet lag. Nachdem der Boy das Zimmer aufgeschlossen hatte, traf Simone fast der Schlag.
Sie sah in einen Raum, den es schöner nicht geben konnte. Alles war in zartem Rosa gehalten. Auf dem Tisch standen dunkelrote Rosen. Wieder entdeckte Simone einen Briefumschlag. Ihr fiel der Umschlag ein, den sie in ihrer Manteltasche hatte. Ganz eilig lief Simone zum Tisch. Sie schaute nach, für wen dieser Brief war.
Sie musste feststellen, er war an sie gerichtet. Wieder fand sie keinen Absender. Sie machte den Briefumschlag auf. Zu ihrem großen Erstaunen las sie: "Mein Liebling, schau mal in das Schlafzimmer, in Liebe, dein Sven."
Simone griff in ihre Manteltasche. Der Brief konnte ja auch von ihrem Liebsten sein. Schnell öffnete sie den Umschlag. Ihr fielen Karten für Siegfried & Roy in die Hand. Verdutzt schaute sich Simone nach Sven um, der seelenruhig im Türrahmen stand. Er lächelte, kam auf Simone zu und fragte: "Na mein Liebling, bis du gar nicht neugierig was im Schlafzimmer ist?"
"Sicher bin ich neugierig, Liebling.". Simone drehte sich auf den Absätzen um und lief ins Schlauzimmer. Als sie eintrat, sah sie zunächst wieder nur rosa. Eine Farbe, die sie sehr mochte, die sich beruhigend auf ihr Gemüt legte. Simone schaute sich weiter um. Sie entdeckte ein weißes Brautkleid. Wundervoll dekoriert lag es es auf dem Bett.
Ein Traum, ihr Traum sollte wahr werden.
© Ria Godlowski
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Kommentar / Rezension von Herzpoetin.de:
So gut wie alles sieht auf den ersten Blick für die gemeinsame Zukunft in diesem, von der Autorin Ria Godlowski, so
harmonisch in Szene gesetzten Glückes eines jungvermählten Paares aus, so daß keiner je damit rechnen würde, daß noch eine Reihe ganz anderer
Enwicklungsabläufe auf die beiden liebenden Menschen plötzlich zustürmen könnten, und damit so manchen schönen Plan schmerzlichst auseinanderreisst.
Die anfangs so verheissungsvoll beginnende Liebesbeziehung der jungen Rechtsanwältin und ihres in gemeinsamer Praxis tätigen späteren Mannes nimmt somit gleich
mehrere schicksalhafte Wendungen an, die nicht gerade gute Tendenzen anzeigen.
Für all jene Leser, denen vielleicht auch selbst die Wechselspiele des Lebens in einer spannungsgeladenen Erzählungsweise
nicht fremd sein mögen, und die gleichsam romantische und grosse Liebesgefühle für sehr wichtig erachten, aber auch dramatische Schicksalsschläge und tiefgreifendere Erfahrungswerte
immer mal wieder vor Augen haben können, werden mit diesen Attributen verschiedentlich belohnt werden, wenn sie sich auf dieses interessante Werk erst einmal eingelassen haben.
Licht und Schatten liegen wie so oft im Leben dicht beieinander, aber genau diese Tatsache hat die Autorin für ihre Leser umso deutlicher herausgestellt und als einzigartiges Drama
in seinen zunächst undurchschaubaren Facetten vereint. Doch lesen Sie selbst, was Ihnen dies alles in dieser interessant verknüpften Tragikstory und den dahinterliegenden
Zusammenhängen ganz im Speziellen über gewisse Teilbereiche des Lebens vielleicht wirklich zu sagen hat ...
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Schicksalsroman
Ria Godlowski
Engelsdorfer Verlag
ISDN: 3937930450
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Leseprobe:
Die Frage wo beschäftigte mich auch. Am besten wäre es im Hey Dance gewesen, aber da möchte ich vorerst nicht mehr hin,
erzählte ich Peter. Er wurde gleich hellhörig. "Ina, du bist doch immer gerne dort gewesen, was ist passiert", bohrte Peter.
Gerne wollte ich reden, traute mich aber nicht ausgerechnet Peter damit zu belasten. Ich schwieg eine Weile, alles kam mir wieder hoch. Ohne dass ich es wollte, rannen mir die Tränen übers Gesicht.
"Da ist etwas passiert Ina, ich kenne dich zu gut. Du kannst mir nichts vormachen. Hat es etwas mit deiner Arbeit zu tun, oder mit Olli?" fragte Peter. "Nein Peter, aber ich möchte wirklich nicht darüber reden. Ich kann es einfach nicht", erklärte ich ihm. Peter stand auf, bezahlte unsere Getränke und nahm mich mit ins Auto.
Wie fast alle Studenten fuhr auch er eine Ente einen Citroen 2CV, ein lustiges Auto. Peter machte mir die Tür auf. "Komm Ina, wir fahren etwas herum. Dabei erzählst du mir was dir passiert ist.
"Peter bitte, ich kann es nicht", sagte ich ihm wieder. Er gab einfach keine Ruhe. Ich fing langsam an, ihm doch die Geschichte von der Vergewaltigung zu erzählen. Das Wolle mich am nächsten Mittwoch am Bahnhof treffen wollte, fand er schon etwas unverschämt. "Ina, du kannst immer noch zur Polizei gehen", meinte Peter. "Ich traue mich aber nicht Peter, ich schäme mich so."
"Dann erzähle es wenigstens Olli", gab mir Peter zur Antwort. Auch das wollte ich nicht. "Zuerst bringen wir mal das mit Brigitte wieder in Ordnung Peter. Das hat jetzt Vorrang. Vielleicht ist es sogar gut ins Hey Dance zu gehen. Wir werden sehen ob Wolle da ist. Mit dir als Begleiter kann mir nichts passieren."
Peter war damit einverstanden. Wir verabredeten uns für den Samstag ...
© Ria Godlowski
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Kommentar / Rezension von Herzpoetin.de:
Eine Frau meistert ihr Schicksal!
Ein prickelndes, erotisches und leicht exzentrisches Leben wird dem Leser geboten.
Mit viel Spannung führt sie die Autorin durch die Erzählung.
Mit diesen Worten wird dem Leser schon auf dem Buchrücken dieses, wie ich meine, tatsächlich äusserst reizvolle Werk, in keinster Weise unter- oder übertrieben, nahegelegt. Welche Höhen und Tiefen, welche Entbehrungen, welch schlimmes Leid, aber auch welche rettenden Ankerpunkte und Freuden die Haupt- und Tochterfigur "Ina" bei alledem zu erleben und zu bewältigen hat, wird von der ersten bis zur letzten Seite dieses schicksalhaften Romans überdeutlich gemacht. Mit viel Einfühlungsvermögen und schriftstellerischem Geschick für die richtigen Momente in ihren Aussagen, weist Ria Godlowski aber zugleich auch auf autobiografische Erlebnisse in der "ICH-Schreibform" hin, was ihren Leserkreis sicher umso betroffener machen wird!
Gleichsam werden der kleinen und später auch erwachsenen Ina immer wieder besondere Hilfestellungen zuteil, die entweder über ihre Mutter Auslöser sind, oder auf ganz andere Weise auf sie zukommen können, wobei bestimmte Schicksalsschläge ebenso das offenbar werden lassen, was deren dahinterstehende Entwicklungschancen gewahr zu machen haben, auf daß im Laufe der Jahre aus dem einst so leidvoll geprüften und in Opferhaltung positionierten (und in früheren Zeiten auch vielfach überforderte) Kind eine aufgeschlossene stolze Frau wird, die trotz, beziehungsweise, gerade aufgrund gewisser harsch verlaufender "Lebensabschnitte", immer mehr an Selbstständigkeit, Vertrauen und innerer Stärke an das Leben und sich selbst hinzugewinnt. Diese und weitere Zusammenhänge lassen Ina schliesslich irgendwann für sich auch persönlich eindeutiger erkennen, was für SIE wirkliche und "wahre Liebe" ist - und "wo" sie diese finden und gemeinsam leben kann.
Mich hat jedes Kapitel in diesem brisanten Buch stark berührt, nachempfinden und innerlich gedanklich gerade da "mitgehen" lassen, wo die Autorin aus eigenen Lebenspuzzeln und Erfahrungsgründen etwas zu vermitteln weiss - und dem/den Lesern genauso zwischen den Zeilen mit viel Ehrlichkeit, Spannung und einfachen Worten (ganz ohne überflüssige Schnörkeleien), Dinge und Lebensinhalte prästentiert, die sonst eher seltenst so offen und mutig dargelegt werden würden. "Ohne Zweifel ein echtes Lesegeschenk in gleich mehrfacher Hinsicht!"
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Ein Märchen
Ria Godlowski
Engelsdorfer Verlag
ISDN: 3-937930-21-3
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Leseprobe:
Die kleine Fee kroch wieder aus der Hautfalte des Drachen. "Wo fangen wir an zu suchen?", fragte sie den kleinen Drachen. "Hast du eine Ahnung wo sich deine Eltern hier versteckt haben könnten?"
"Wir müssen eine Höhle suchen, gab ihr dieser zur Antwort."
"Hier gibt es nicht mal einen Weg, wie sollen wir eine Höhle finden, schau dich doch mal richtig um. Hier ist nichts außer diesen Steinen, die in schwindelnder Höhe einige Risse haben.
Da komme ich nicht hin", jammerte die kleine Fee.
"Wir haben es bis hierher geschafft, wir schaffen es auch gemeinsam weiter", tröstet der Drache die kleine Fee.
"Und wie stellst du dir das bitte vor?"
"Ich weiß es noch nicht, aber es muss einen Weg geben die Steine zu durchforsten", antwortete der kleine Drache. "Meine Eltern haben so oft vom Donnerland gesprochen.
Ach hätte ich doch nur zugehört, als sie erzählten, wie sie schon einmal hierher geflüchtet waren."
"Das hilft uns jetzt auch nicht weiter", stotterte die kleine Fee. In ihrer Verzweiflung nahm sie ihr Zaubertüchlein, bat es, sie an die höchste Stelle des Donnerlandes zu bringen. Das
Zaubertüchlein erfüllte ihr den Wunsch, hob sie in die Luft und brachte die kleine Fee an die höchste Stelle.
Von dort aus konnte sie alles überblicken. An den kleinen Drachen hatte sie nicht geddacht. Wie einen kleinen Punkt sah sie ihn zwischen den Felsspalten sitzen und Ausschau halten.
© Ria Godlowski
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Kommentar / Rezension von Herzpoetin.de:
Ines hat so manche schwere Aufgabe im Reich der Feen, Kobolde, Einhörner und Drachen zu erfüllen, um nur einige Figuren in diesem zauberhaften
Märchenbuch der Autorin Ria Godlowski zu benennen. Es ist ein entzückendes Kleinod für alle Kinder und Erwachsene, die auch bei den
lehrreichen Inhalten gern auf fantasievolle innere Entdeckungsreise gehen. Sehr eindrucksvoll finde ich dabei unter anderem die am Ende jedes Kapitels stehende "Moral von der Geschicht", die
in Verbindung zum jeweiligen Erlebnis steht und den Leser übergangslos zur nächster Herausforderung der kleinen Fee führt.
Die kleine Fee lernt bei jeder dieser Erfahrungen weitere Erkenntnisse und an Geschicklichkeit hinzu, insbesondere
im Umgang mit ihren besonderen Zauberkünsten, (anderteils natürlich ebenso die sie dabei begleitenden Freunde in deren ureigens gemachten
Erfahrungsgründen!). Sehr gern empfehle ich somit auch dieses wundervolle und mit vereinzelten Illustrationen geschmückte Märchenbuch
von Ria Godlowski unverbindlich weiter, denn ich habe es sicherlich
nicht ohne Grund in einem Stück geradezu verschlungen.
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Ein Märchen
Ria Godlowski
Engelsdorfer Verlag
ISDN: 3-938873-04-3
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Leseprobe:
Erschöpft von der langen Reise, trafen Jokoli und Bumba im Wolkenschloss ein. Mit lautem "Hallo ihr Beiden" wurden sie von Askiro begrüßt.
"Vater, bitte hilf uns. Bumba ist vom Geist der Güte verlucht worden."
Jokoli hatte nicht einmal den Gruß seines Vaters erwidert, so eilig hatte er es, darum bat er seinen Sohn, sich erst einmal zu setzen.
Jokoli holte zwei Stühle, und bat Bumba sich zu setzen. Er setzte sich direkt neben seinen Vater, um ihm sofort zu berichten, was passiert war.
Ganz in Ruhe hörte Askiro seinem Sohn zu. Als Jokoli mitten in seiner Erzählung war, unterbrach ihn sein Vater. "Warte mal
Jokoli, ich werde Shiera dazu bitten. Sie soll wissen, was du alles erlebt hast", sagte er seinem Sohn und rief laut nach Shiera.
Die hatte den Ruf von Askiro gehört, da sie etwas abseits den anderen Feen die Zauberformeln lehrte. Strahlend begrüßte sie Bumba und Jokoli.
Man merkte es ihr richtig an, wie sehr sie sich freute die Beiden wieder zu sehen. Nach der Begrüßung sagte sie zu Askiro:
"Du hast mich gerufen, was kann ich für dich tun?"
"Bitte höre dir mit an, was Jokoli im Nebelwald erlebt hat. Komm und setze dich zu uns Shiera", bat Askiro. Jokoli erzählte weiter.
Als er fertig war, sah er in ratlose Gesichter. Entsetzt ging Shiera zu Bumba. "Mein liebes Mädchen", wie können wir dir nur danken für deine selbstlose Tat?"
Shiera sah, dass Bumba unendlich traurig war. Askiro war erschüttert, als er alles gehört hatte. Ein kleines Kind hatte seinen Sohn gerettet. Das hätte er nie gedacht.
Wie man Bumba jetzt helfen konnte, wusste er nicht. "Vater, helfe Bumba, hilf uns. Du hättest sie noch nicht in das Nebelreich schicken dürfen.
Bumba ist doch noch viel zu klein für so eine schwere Aufgabe." Wie ein Hilferuf schrie Jokoli es hinaus. Askiro grübelte, er wollte helfen, wusste leider nicht wie, darum
wandte er sich an Shiera. "Kannst du uns sagen, was wir gegen den Fluch ausrichten können, "Shiera?"
"Ja Askiro, ich wüsste da schon etwas. Was hälst du davon, wenn Bumba die Zeit nutzt und das Zaubern erlernt?
© Ria Godlowski
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Kommentar / Rezension von Herzpoetin.de:
"Ein liebevolles Märchen mit vielen Illustrationen"
... steht auf dem Buchrücken dieses fantasievoll gefüllten und gestalteten Buches gedruckt, das meiner Ansicht nach
ohne Mühe und bedenkenlos von Kindern wie Erwachsenen gleichermassen gelesen werden kann.
Leid und Glück liegen in dieser niedlichen und in vielen Teilen zugleich ernst zunehmenden Märchenerzählung auch gefühlsmässig nah beieinander, näher als einem vielleicht üblicherweise lieb sein mag, wie im wirklichen Leben eben manchmal auch, und werden daher über die Abenteuer und das Leben des kleinen Mädchens Bumba umso ersichtlicher. Man spürt schon frühzeitig, hierin sind nicht rein zufällig gewisse Umstände und Begebenheiten tiefer miteinander verknüpft worden, sondern es sind auch entsprechende hilfreiche Wesen auf der anderen Seite zugegen, die sich in den weiteren Hauptfiguren namens Shiera und Jokoli (einer Fee und eines jungen Drachens) nicht ohne gewichtige Gründe für das Mädchen wiederzuspiegeln vermögen. In ihnen findet die kleine "Bumba" auf Dragonmond wirkliche Freunde. Welche Wendepunkte und besonderen Überraschungen das Märchen noch so parat hält - und es letztlich ausgehen lässt, möchte ich an dieser Stelle allerdings nicht vorab schon verraten.
Ria Godlowski weist den / die Leser dieses sehr schönen Werkes, in dem Liebe, Leid, Mitgefühl, Freude und Fantasiestimmungen gleichermassen mitschwingen, aus meiner Sicht jedenfalls mit reichlich Fingerspitzengefühl, sanfter aber nachhaltiger Spannung und viel Einfallsreichtum ein. Ich habe es sehr gern gelesen.
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Schicksalsroman / 253 Seiten
Ria Godlowski
Engelsdorfer Verlag
ISDN: 3-939404-16-0
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Klappentext:
Mirella, ein junges Mädchen, rutscht ins Milieu ab.
Dort findet es die Gebortenheit, die es bei den Eltern vermisst.
Doch nur unter Drogen kann Mirella dieses Leben ertragen.
Erfahren Sie in diesem emotional getragenen Schicksalasroman,
ob das Mädchen zurück in die normale Welt findet.
* * *
Leseprobe:
Mitten in der Nacht erwachte Mirella. Sie zitterte am ganzen Körper, der Schweiss rann über ihr Gesicht.
Eine unbeschreibliche Angst erfasste sie. Mirella versuchte, diese Angst zu verdrängen. Mit aller Kraft kämpfte
sie dagegen an. Es half alles nichts. In ihrer Verzweiflung weckte sie Ulf.
"Wach auf, Ulf, mir geht es nicht gut."
Ulf wachte so schnell nicht auf, Mirella bekam wahnsinnige Panik. Sie rüttelte ihn so feste, wie sie es in ihrem Zustand konnte.
Endlich sah sie, dass Ulf sich bewegte.
"Was ist los, Mirella? Warum schläfst du nicht?"
"Mir ist es so schlecht, Ulf. Ich weiß selbst nicht, was das ist. Kannst du mir bitte ein Glas Wasser holen?"
Ulf schaute sich Mirella etwas genauer an. Die eit geöffneten Pupillen sagen ihm, was ihr fehlte.
"Du hast Entzugserscheinungen, Mirella. Warte, ich hole dir eine Spritze, dann geht es dir wieder besser."
Ulf holte sein Besteck aus dem Bad. Er machte schnellstens eine Spritze fertig. Danach band er Mirella den Arm ab, sprtizte das Heroin langsam in ihre Vene.
"So, Mirella, gleich geht es dir wieder gut. Denke aber nicht, dass das umsonst ist. Einen Hunderter musste dafür schon rausrücken, klaro?"
"Ja, Ulf, du hast eh schon das ganze Geld von mir. Nimm dir die hundert Euro davon weg. Ich hätte da aber doch mal eine Frage. Wie ist das eigentlich
mit diesem Heroin? Muss ich das jetzt immer gespritzt bekommen, damit es mir besser geht?"
"Na ja, Mirella, mit der Zeit wirst du lernen, es dir selbst zu spritzen. Immer wenn du etwas brauchst, werde ich für dich da sein.
Aber wie gesagt, es ist nicht gerade billig."
© Ria Godlowski
* * *
Kommentar / Rezension von Herzpoetin.de:
Auf dem jungen Mädchen "Mirella" lastet nicht nur die grosse Sorge um ihre schwer an Krebs erkrankte Mutter,
dessen Kranheit letztlich nur noch mit horend teuren Therapiebehandlungen in den USA Hoffnung auf ein Überleben macht, sondern in ihrer Verzweiflung und Naivität
sucht sie nun selbst nach neuem sozialen Halt für ihr eigenes Leben in falscher Richtung. Sie findet eine Clique, die sie
problemlos in Kontakt mit harten Drogen und dessen regelmässiger Konsumierung immer tiefer in den Sumpf einer Suchtkranken
abgleiten lässt.
Prostitution und die ganze Härte des Lebens einer Abhängigen im Milieu sind die Folgen, die das Mädchen
soweit ins "Dunkel" körperlich, seelisch und geistig stürzen lassen, das ihr der Weg ins "normale Leben" schon nach
ganz kurzer Zeit als völlig versperrt erscheint.
Doch mitten in all diesem Elend und Leid wird auch ein Bewusstseinsprozess in Gang gesetzt, der Mirella
neue Türen und Kräfte irgendwann zu eröffnen vermag, wie sie sie selbst nie zuvor in sich vermutet hätte.
Dieser, wie ich ihn durchweg empfinde, wirklich wundervolle Roman "Doch die Angst lebt mit!" der Autorin Ria Godlowski, ist sicherlich keine ganz
leichte Lesekost, (wenngleich sehr flüssig und spannend geschrieben!), die einfach mal eben so nebenbei im schnellen Schmökerdurchlauf aufzunehmen wäre!
Das Buch steckt voll mitreissender Gefühle, Aufklärung und Überraschungen, wobei es sich meines Erachtens nicht allein
nur an die Leser richtet, die sich für die Problematiken und Hintergründe bestimmter Drogenbereiche in Verbindung mit Jugendlichen allgemein
oder sogar speziefischer Art interessieren mögen, sondern die auch und gerade für alle tiefergehenden Emotionen, Impulse und Hinweise in diesen Zusammenhängen
auf persönlicher Ebene offen sind. Dazu gehören zum Beispiel jene Gedankengänge und Assoziationen: "... wie leicht, unvorbereitet und schnell manchmal junge Menschen
in eine komplette Abhängigkeit bei vielen anderen Drogenbereichen auch mit recht ähnlichen Bildern und Ergebnissen geraten können, die Gefahren zuvor
einfach nur unterschätzten, und schliesslich und endlich auch dem real Betroffenen das eigene "Sucht(er-)leben und Verhalten" sowie die damit
verbundenen Teufelskreisläufe glasklar und schonungslos vor Augen geführt werden."
Ohne konkrete ärztliche und medizinische Hilfe, Medikamente und Therapie haben die meisten Suchtkranken, trotz manch gut gemeinter
Aufklärungsversuche und Kampagnen innerhalb der Schulen und öffentlichen Medien, selbst in Deutschland weitaus geringere Chancen ihre Abhängigkeit überhaupt allein
zu bewältigen, dieses aber umso mehr, wenn sich ihr Leben bereits konkret innerhalb des Milieus abspielen sollte! Jene von ihnen,
die es dennoch geschafft haben, wissen um ihren lebenslangen Weg aus der Sucht(-gefahr), aber sie wissen gerade dann auch umso genauer, dass es der einzig gangbare Weg zur dauerhaften Heilung ist.
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Gedichte, Gedanken und Träume!
Ria Godlowski
Engelsdorfer Verlag
ISDN: 3-937930-66-3
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Leseprobe:
Selbstbildnis einer Frau
Schau`ich in den Spiegel meiner Seele,
sehe ich viele Jahre des Glücks.
Schau`ich in den Spiegel meines Herzens,
sehe ich nur Dich ...
Viele Jahre gingen ins Land ...
bis ich endlich deine Liebe fand.
Du bist mein Glück, mein Sonnenschein ...
Nur Du ... du sollst für immer bei mir sein.
Ich genieße jeden Augenblick mit Dir ...
und glaube dasselbe auch von Dir.
Im Spiegel meiner Gedanken bist nur Du,
dort sollen sie bleiben, ab er nicht ruhen.
Erinnerugnen an eine andere Zeit
ganz ohne Dich ... sind schrecklich für mich.
Aber im Spiegel meines Lebens,
da finde ich nun Dich.
Der Spiegel meiner Augen sagt Dir
... Ich liebe Dich ...
© Ria Godlowski
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Kommentar / Rezension von Herzpoetin.de:
Die Autorin Ria Godlowski verzaubert mit ihren wunderschönen Poesien, Gedichten, Gedanken und Träumen den/die LeserIn in ihre
ganz eigene sehr zartfühlende und ebenso verwundbar erscheinende Innenwelt. Reflektionen der Liebe, Romantik, Wünsche, Erotik, Sehnsüchte, Freude aber auch des Leid's, liegen
nicht nur im Leben sehr oft dicht beieinander, hier haben sie eine freischwingende Federquelle gefunden, die sich durch die Autorin
mit viel Inbrunst und Emotionen Ausdruck verleiht.
Ich hab das auch optisch sehr schöne Büchlein gern gelesen, es hat mich selbst innerlich berührt und mir wiederum einmal mehr
die reichhaltige und faszinierende Gefühlspalette dieser engagierten Autorin verdeutlicht, welche ich nicht mehr missen möchte.
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Biografischer Schicksalsroman
Ria Godlowski
Engelsdorfer Verlag
ISDN: 3-939404-94-2
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Leseprobe:
"So Ina, jetzt habe ich Zeit für dich. Wir können noch etwas plaudern, dann muss ich Oma fertig machen", sagte sie zu mir.
"Wo wohnt Oma denn?" frage ich neugierig. Mama erklärte mir, wie die Aufteilung der Wohnung war. Oma und Opa wohnten gleich nebenan.
Zum Waschen mussten sie auch auf den Flur.
"Eigentlich ist es nur eine Wohnung", teilte mir Mama mit. "Oma und Opa haben davon zwei Zimmer. Dieter hat die Wohnung so aufgeteilt, dass wir die
größeren Räume haben. Die ganze untere Etwage gehört uns. Das Haus gehört zwar noch dem Opa, aber wir wollen es bald renovieren."
Mama nahm den Tee, ich das Brot und wir gingen nach nebenan. Die Türen im Flug hatte ich gar nicht bemerkt, als ich
hier ankam. Die Wohnung von Opa und Oma war schön hell. Sie war mit neuen Möbeln ausgestattet.
"Na, Ina, gut geschlafen?" fragt mich Opa gleich.
"Ja, danke", gab ich zur Antwort und ließ meinen Blick durch das Zimmer gleiten.
Es gefiel mit hier. Alles war sauber und roch ganz frisch. Opa ging mit mir in unsere Küche.
Er setzte sich an den Tisch, um zu frühstücken. Wir unterhielten uns, Opa hatte viele Fragen, die ich auch gerne beantwortete.
Ein Licht über der Tür flackerte. Opa stand auf und ging zur Tür. Er ließ sie auf und ich sah, wie er die Flurtür aufmachte.
Meine Schwester Erna stand mit ihrem kleinen Jungen davor. Freudig kam sie mit den Worten herein:
"Da bist du ja endlich, Ina" ...
© Ria Godlowski
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Kommentar / Rezension von Herzpoetin.de:
Hier handelt es sich um den überwiegend biografisch angelehnten Schicksalsroman der Autorin Ria Godlowski's. Ein
wirklich wunderbares, offenherziges Buch mit einem ebenso ansprechend gestaltetem Cover, wobei sich viele inhaltliche Abläufe in einfacher, und damit leicht verständlicher Sprache
nicht rein zufällig mit denen des von mir zuvor schon ausführlicher kommentierten Vorgänger-Romans: "Denn die Angst lebt mit"
decken, so auch die Autorin selbst.
Eine weitere sehr gute Empfehlung, wie ich meine. Erst recht, wenn man dessen Vorgängerversion noch gar nicht kennen sollte, ist es mit
Sicherheit, wenn auch mit bestimmten biografischen Abweichungen, ein sehr lesenswertes weiteres Werk von Ria Godlowski mit hohem Wiedererkennungswert.
Ich bin jedenfalls davon überzeugt, das auch dieser fesselnde Einband in Hardcoverform dem schon vorangegangenen Schicksalsroman im direkten
Vergleich durchaus standhalten kann. Daher treffen für mich an dieser Stelle bei allen weiteren Aussagen fast dieselben Rezensions-Kriterien wie schon zuvor
aus dem Roman "Denn die Angst lebt mit" in Kraft, allerdings mit dem zusätzlichen Unterschied, das die von der Autorin darin diesmal sicher genauso bewusst
gewählte "Ich-Erzählform" noch einige andere Sicht- und Ereignissebenen auch für den/die Leserin in nächster "Lebensnähe" nachvollziehbar macht.
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Lyrik Edition / 113 Seiten
Gedichte, Kurzgeschichten und Träume!
Ria Godlowski
Engelsdorfer Verlag / 2006
ISDN: 3867031657
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Vorwort in Form eines Gedichtes:
Gedanken
Gedanken sind nicht immer
der richtige Weg ins Glück ...
Taten dagegen helfen Dir dein Leben
besser zu verstehen ...
Darumhandle und denke nicht
über das Sein ...
Möge der Schutzengel bei dir sein
und dich führen
auf deinen Weg ins Glück ...
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Leseprobe:
Wie ich bin!
Ich möchte mich mit dir vereinen,
mit dir durchs Leben gehen.
Do wo bist du?
Du, der mir das Glück dieser Welt gibt?>
Der mich liebt, der mich mag,
der mich nimmt wie ich bin!
Diese Frage bleibt wohl offen.
Doch ich werde weiter hoffen,
auf das Gück in dieser Welt!
© Ria Godlowski
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Kommentar / Rezension von Herzpoetin.de:
Gedichte, Kurzprosa und Spruchweisheiten der Sehnsucht, Liebe, Träume und Leidenschaft, aber auch der Enttäuschung, des Verlustes sowie auch Fragen
an sich selbst - das "DU" und den weiteren Lebenweg und "Seins" zeichnet für mich dieses wunderschöne Werk der Autorin Ria Godlowski aus.
Texte, in die man sich seelisch leicht hineinversetzen kann, denn wer kennt sie nicht, die "Sehnsüchte" und "Erlebnisse der Liebe"?
Grafisch passend garniert und mit einem tollen Cover versehen, lassen diese Lyrik-Edition aber auch optisch
keineswegs zu kurz kommen! Ich nehme es auch so ganz gern mal völlig absichtslos zur Hand und lass mich in die
Gedankenwelt der Autorin "selbst träumend" einfach tragen.
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Ein Märchen von
Ria Godlowski
Engelsdorfer Verlag
ISDN: 3-86703-384-6
Das Buch ist direkt erhältlich:
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* * *
Leseprobe:
Nele kramte die beiden Steine heraus und reichte sie ihrem Brüderchen.
Nils legte sie zu den vier anderen Steinen, der Kreis schloss sich.
Sofort wurde aus den sechs Steinen ein kleiner, in sich verbundener
Hügel.
Adriana erhob wieder ihre Stimme und sagte:
"Ihr magischen Steine des Feuers, des Wissens, der Luft, des Wassers, der Macht und der Kraft, sendet Dianga ins unendliche All".
Kein höhnisches Lachen drang mehr aus den silbernen Lichtstrahlen zu den Kindern, als Adriana die magischen Steine um Hilfe bat.
Der Lichtstrahl zersprang, und Dianga wurde ins Weltall verdammt.
"Endlich haben wir es geschafft, unser Land von diesem Dämon zu befreien.
Jetzt müssen wir nur noch Kabalubo die magischen Steine bringen", erklärte Adriana den Kindern.
Zufrieden und glücklich verwandelte sie sich wieder in eine Fee.
© Ria Godlowski
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Kommentar / Rezension von Herzpoetin.de:
Keine Frage, allein schon das Cover dieses wunderbar gestalteten Buches besticht durch seine harmonische Ausstrahlung und sprach mich sofort positiv an.
Läßt man sich danach auf den 134 - Seiten Innenteil so richtig ein, wird man sofort der kindgerechten, humorvollen und klaren Sprache gewahr,
wie ich sie auch schon aus anderen Büchern der Autorin bereits kennen und schätzen gelernt habe.
Ein flüssiges Lesevergnügen voller fantasievoller und lehrreicher Erlebnisse und einer Vorstellungswelt, in denen/der beispielsweise
die Fee Adriana als eine Art "Fee des Wissens" für die zwei Kinder Nils und Nele agiert und ihnen eine hilfreiche Stütze bei der
Bewältigung gewisser Aufgaben zur Befreiung ihrer Eltern sein möchte. Ob ihr dies gelingt? Aber auch die Kinder reifen in Überwindung ihrer Ängste
selbst an den Herausforderungen und Begegnungen. Ich will nicht zuviel im voraus davon verraten, möge der interessierte "große und kleine" Leser es selbst herausfinden.
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Weihnachtserzählungen
Ria Godlowski
Engelsdorfer Verlag
ISDN: 978-3-86901-630-6
Das Buch ist direkt erhältlich:
Über die Autorin - www.riago.de
(Auf Wunsch ist das Werk auch mit persönlicher Widmung von der Autorin beziehbar).
Desweiteren ist es über den Engelsdorfer-Verlag sowie über Amazon.de erhältlich!
Dazu das Buchcover einfach anklicken!
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Leseprobe:
Er schlug das Buch zu, in diesem Moment öffnete sich eine Tür. Ganz vorsichtig ging Tino mit Nathalie hindurch
und kam in ein Verlies. Es war so dunkel, das sie nicht die Hand vor Augen sahen.
"Kommt näher", rief eine fremde Stimme. Langsam bewegten sich Tino und Nathalie weiter in den Raum hinein.
Es wurde zunehmend kälter, je tiefer sie sich hinein wagten. Tino frohr schon richtig, so kalt war es.
"Nathalie bist du noch da", fragte Tino mit leiser Stimme.
"Ja Tino, ich bin direkt an deinen Füssen."
"Ihr braucht nicht zu flüstern", hörten sie die Stimme wieder sagen.
"Kannst du denn einem Licht machen, damit wir dich sehen können?"
Mutig fragte Tino die unbekannte Stimme, und sofort wurde es hell im Verlies.
Er sah einen Mann in Ritterrüstung, der vor seinen lieben Freunden stand ...
© Ria Godlowski
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Kommentar / Rezension von Herzpoetin.de:
Zwei kindgerechte, fantasievolle Erzählungen, die die Autorin einfühlsam und lebendig in Szene gesetzt hat und mit
zauberhaften Illustrationen ausgeschmückte. Da möchte man doch gern selbst wieder Kind sein und den Geschichten
mit arglosem inneren Staunen folgen. Ob nun zur Vorweihnachtszeit oder ganz
und gar unabhängig vom weihnachtlichem Anlaß, hier kommen neben den Menschen, Tiere und Pflanzen, genauso zu Wort.
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