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Prädikat Linkperle



~° Autorin Sabine Fenner °~
 
Buchtitel: Die nichts voneinander wussten
 Kurzroman von Sabine Fenner
 Druck & Verlag epubli GmbH / 2011
 ISBN: 978-3-8442-0413-1

 Das Buch ist über die Autorin direkt erhältlich über:
 www.sabine-fenner.com

Auf Wunsch auch mit persönlicher Widmung der Autorin beziehbar).  Zudem ist das Buch über Amazon.de erhältlich! Dazu das Buchcover einfach anklicken!

* * *

Leseprobe:

In Jettes Kopf kreisten die Gedanken. Da gab es also ein dunkles Loch in ihrem Leben. Sie wunderte sich, denn irgendwelche Empfindungen hatte sie nicht. War sie wirklich schon so abgestumpft? Ihr Unterbewusstsein weigerte sich, diese Frage zu beantworten.

Jette wandte sich wieder Ernst zu, der sie immer noch ein wenig besorgt musterte und erklärte:"Ich kenne die Geshichte dieser Frau nicht, kenne nur meinen bisherigen Lebensweg, aber der scheint ja jetzt total durcheinander gewirbelt zu werden. Ich weiß nichts von einer Zwillingsschwester. Wuchs als Einzelkind auf. Die tote habe ich noch nie gesehen. Werde morgen recherchieren. Wenn du mich hier nicht mehr brauchst, dann würe ich gerne wieder mein Bett aufsuchen."

© Sabine Fenner

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Klappentext:

In ihrem ersten Kurzroman erzählt die Autorin eine Geschichte mit kriminalistischem Hintergrund. HIer geht es ihr in erster Linie um die engagierte Kommissarin, Jette Duban, die einen Mord aufzuklären hat, der sie persönlich sehr berührt.

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Kommentar / Rezension von Herzpoetin.de:

Ich lese selten Kurzromane und noch viel seltener Kurzkrimis, in der Vergangenheit höchstens den einen oder anderen Steven King oder Agatha Christie-Roman, als "Mimi, die ohne Krimi nie ins Bett geht", würde ich mich daher erst recht niemals bezeichnen wollen und schon gar nicht als "Kennerin" dieses, wenn auch oft recht spannenden Genres, weshalb mein Kommentar hierzu nur einen ganz kleinen Eindruck zu Sabine Fenners Kurzkrimi ausmachen kann und soll.

Vorweg allerdings gesagt, habe ich das Buch sogar "fast" in einem Rutsch durchgeschmökert, weil ich es von Seite zu Seite immer interessanter empfand und danach auch endlich wissen wollte, "wer denn nun wirklich der Bösewicht oder die Bösewichtin von all dem war/ist!" Von mir also schon ab hier ein klares Lob, denn ich hab mich rundum gut unterhalten gefühlt! Der Krimi liest sich jedoch insgesamt recht flott und zügig, man findet schnell in die "eigentlichen Geschehnisse" hinein und die Protagonistin Jette Duban ist, ohne es nun anfangs selbst auch nur zu erahnen, zugleich wichtige Schlüsselfigur, die mit ihrer für sie selbst noch völlig unbekannten - toten Zwillingsschwester - sehr überraschend konfrontiert wird.

Der kriminalistische Spürsinn der Kommissarin führt diese schließlich im Alleingang auf eine gefährliche Suche des Mörders ihrer Schwester in das verruchtere Reeperbahnviertel Hamburgs. Die Autorin Sabine Fenner hat in ihrem Kurzroman einen durchgängig recht präzise wirkenden, roten Faden verfolgt, der sich zu einer spannenden Geschichte mit prägnantem Ausgang entwickelt hat, zu einem knackigen Kurzkrimi halt, der sicherlich noch so manchen Krimiliebhabern Freude bereiten kann, und erst recht all jenen, die eben nicht gern "ganz ohne Krimi einfach nur so ins Bett gehen mögen".


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Buchtitel: Nichts Weltbewegendes: oder ... wo ich mich in den Wind stelle
 Autobiografie von Sabine Fenner
 Druck & Verlag epubli GmbH / 2012
 ISBN: 978-3-8442-1765-0

 Das Buch ist über die Autorin direkt erhältlich über:
 www.sabine-fenner.com

Auf Wunsch auch mit persönlicher Widmung der Autorin beziehbar).  Zudem ist das Buch über Amazon.de erhältlich! Dazu das Buchcover einfach anklicken!

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Leseprobe - Gedichtsauszug:

Mentorin - eine kleine Hommage:

Ich liebe dich
Ja, du warst mir
Inspriration und Lehrwerkstatt

Über dein Alter sprachst du nie
Dein Geist war rege
Und alles, was du mir nahe brachtest
Zeugte von Weisheit und Kompetenz

Ich las in deinem liebevollen Gesicht
Das immer noch die Schönheit
Deiner Jugend widerspiegelte

Faltige Hände hileten mich
Sie waren agil und
Meisterlich schufen sie Objekte der Kunst
So durfte auch ich den Pinsel führen
Tat es dir gleich, meiner Fantasie folgend
An lauen Sommerabenden
Wenn durch die offene Verandatür
Ein Wehen den erhitzten Körper kühlte
Saß ich neben dir am Flügel
Lauschte deinem Klavierspiel
Auch dieses Metier war dein Pläsire
Du setztest die Noten
Schreibst selbst eigene Kompositionen
Und ich staunte, verlor mich in jenen Tönen
Die auch heute noch in mir lebendig sind
So erfuhr ich viel über die Harmonielehre
Spielte bald selbst gar kleine Melodien
Die Liebe zur Musik
Fand bei dir ihren Ursprung
Heut' weiß ich, du hattest das Pensionsalter
Längst überschritten

Irgendwann verstummte die Musik
Und die schaffenden Hände
Lagen gefaltet auf deiner Brust

Doch die Erinnerung lebt weiter in mir
Und dies' eine Bild
Das man mir aus deinem Nachlass ließ
Halte ich heute in meinen Händen
Die nie aufhören, der Kunst eine Form zu geben
So, wie du es mich lehrtest.

© Sabine Fenner


Klappentext:

Dieses Buch erzählt von einer Kindheit, Jugend und der Welt der Erwachsenen im Norden Deutschlands. In dem Land zwischen den Meeren, das der Autorin Heimat und gleichzeitig auch Zuflucht war und ist.

Es ist nichts Weltbewegendes, aber es ist ein Teil von mir und von denen, die mich bis jetzt durch mein Leben begleitet haben. Viele sitzen schon oben auf einer Wolke oder schüren das Feuer unter Tage, wo auch immer sie sein mögen ...

Andere verstehen meine Sprache nicht und gehören doch zu mir. Das Land, wo ich mich in den Wind stelle, meinen Blick übers Land schweifen lasse, wo ich Menschen Freunde nennen kann."

Ein ganz persönliches Buch, aber auch ein kleiner Zeitzeuge eines Nachkriegskindes mit all seinen Freuden, Abenteuern und Banalitäten.
* * *

Kommentar / Rezension von Herzpoetin.de:

Als ich das Buch las, fühlte ich mich sogleich persönlich angesprochen. Zugegeben auch schon deshalb, weil ich selbst als waschechtes Kind zwischen den Meeren am gleichen Ort geboren und aufgewachsen bin - und mir aus dem Grund so manches darin sehr bekannt vorkam. Angefangen mit den Kindheitserlebnissen, danach der Jugendzeit, den Anfängen des Berufslebens als auch den frisch fröhlichen Exkursionen an der Ostsee und im nahegelegenen Umland. Da gerät man schnell mal selbst ins unwillkürliche Schwelgen und Schmunzeln - und erinnert sich einfach gern auch an die eigenen, kleinen und großen Geschichten, die man einst erlebt hat.

Man kann es schlicht und ergreifend Nostalgie nennen - oder aber gleich als unvergessliche, und zu Herzen gehende Momente, die einem niemand mehr nehmen kann! Augenblicke in Zeitrafferqualität, die für jeden Menschen individuell kostbar, und dennoch etwas wertvoll ganz anderes bedeuten und sind. Ich habe mich jedenfalls davon gern berühren lassen und über die schönen Anekdoten, Verse und Fotos, die zugleich als Zeitzeugen zusätzlich dienen mögen, aufrichtig gefreut.

Ich denke, grad weil es auch immer etwas Mut kostet sich autobiografisch klar und offen genug zu outen, gebührt der Autorin Sabine Fenner schon allein dfür ein extra lieber Dank für ihr Andenken. Egal, ob festgehaltene bewusste oder unbewusste Streifzüge aus der Vergangenheit, sie wird mit ihnen sicherlich vielen eingefleischten Nordlichtern unter uns, natürlich auch jedem anderen genau daran interessierten Leser auch darüberhinaus - eine echte Freude gemacht haben / bzw. machen.


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